Schreibmaschinenmärkte - Gedächtnis
der Wege / Eine Welt daheim - Fremde.Heimat - weitere
Aktionen
Das Team von Heimat der Wege war für die Recherche oftmals in der ganzen Region unterwegs. Mit Schreibmaschinen und Kommoden, den Zeichen und Gestaltungsmitteln des Archivs, bereisten sie Einkaufsstraßen, den Segeberger Kalkberg und Bahnhöfe oder transportierten sie als Handgepäck in den Regionalzügen. Die vertrauten Alltagsrequisiten in oftmals befremdliche räumliche Zusammenhänge gestellt, weckten bei den Bürger/innen die Neugier auf das Projekt und inspirierten sie zur kreativen Teilnahme am Gedächtnis der Wege.
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Bürgerbefragungen auf dem Segeberger Marktplatz
im Frühjahr 2003
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Eine Schreibmaschine, ein Blatt Papier und eine Frage:
Wo sind Sie zuhause ?
Wann fühlen Sie sich angekommen ?
Was ist Ihnen eine Heimat ?
All das fand man am Samstag, dem 25. Mai 2003 zum zweiten Mal auf dem Marktplatz von Bad Segeberg. Das Team von Heimat der Wege lud die Bewohner und Bewohnerinnen Segebergs und Umgebung ein, sich der Frage
Was ist meine Heimat ?
zu widmen. Die Antworten auf diese Fragen finden Sie im Archiv. Dort finden Sie ebenfalls Mitschnitte aus Interviews, die wir mit vorbeischlendernden Marktbesuchern geführt haben (ein Dank an dieser Stelle an Jasper Ramm!).
Der erste SchreibmaschinenMarkt fand am 5. April 2003 auf dem Wochenmarkt von Bad Segeberg statt. Das Team von Heimat der Wege hatte drei Schreibmaschinen und einen Handschreibplatz am Eingang zum Marktplatz aufgebaut und bat die Besucher, sich für einen kurzen Moment zu setzen und ihre Gedanken über Heimat für das Projekt festzuhalten. Die Gedanken sind nun für Sie im Archiv nachzulesen.
Zeitgleich
hatte das Archiv Gedächtnis der Wege zu einem Tag der offenen
Tür eingeladen. Die Besucher wurden mit Kaffee, Tee und selbstgebackenem
Kuchen herzlich empfangen und eingeladen, mit den anwesenden Projektleiter über
die Arbeit und über Heimat zu sprechen und sich die Ausstellung der Teilprojekte
anzusehen.
In der Archivausstellung in unserem alten Archiv präsentierte sich jedes Teilprojekt von Heimat der Wege in einer eigenen Ausstellungskommode. Außerdem war eine neue Fotoserie im Archiv und auch im Internet zu sehen: Eine Schreibmaschine auf Reisen.
Viele der Besucher entschieden sich noch während der Gespräche, an Heimat der Wege teilzunehmen.
Die Aktion fand also guten Anklang bei den Bewohnern und ebenso bei der lokalen Presse und dem NDR4-Radio. Die Zeitungsartikel lesen Sie in unserem Pressearchiv, die Texte der Befragten finden Sie im Archiv.
Fotoshooting
zwischen Hamburg und Segeberg |
Im
April 2002 waren wir mit einer Schreibmaschine auf dem Weg zwischen Hamburg
und Segeberg unterwegs und machten die Menschen der Region mit unserem Projekt
bekannt.
Fotoshooting
auf dem Segeberger Marktplatz im Oktober 2002 |
Am
20. November 2002 haben wir auf dem Marktplatz in Bad Segeberg Menschen gebeten,
sich für Heimat der Wege fotographieren zu lassen. Die Bilder zeigen die
Besucher des Wochenmarktes in zwei unterschiedlichen Perspektiven, beide Male
in Bewegung, doch in verschiedene Richtungen. Sie zeigen, daß Wege vielfältig
sein kann, daß die Betrachtungsweise und Erkenntnis mit der Richtung
wechselt und daß auch die Menschen auf den Wegen anders erscheinen.
Die Bilder sind als erste Ausstellungsserie des Archives Gedächtnis der Wege zur Zeit der Archiveröffnung zu sehen gewesen. Hier können Sie sich die Serie in einer Bildergalerie ansehen.
Heimat
der Wege präsentiert sich auf dem Aktionstag Pro Kultur im August
2003 |
Heimat
der Wege präsentierte sich am 23. August 2003 auf dem 3. Aktionstag
Pro Kultur, der vom KulturKontor e.V. und der Stadt Bad Segeberg veranstaltet
wurde. Auf dem Platz vor der St. Marienkirche haben wir unsere mobile Heimat,
die allseits beliebte grüne Couch-Garnitur mit dem dazugehörigen
weißen Flokati samt Glastisch, aufgebaut und die Besucherinnen und
Besucher des Aktionstages aufgerufen, sich an den Produktionen von Heimat
der Wege zu beteiligen.
Auf unseren frischgedruckten Flyern konnten sich die Menschen über die sechs Projekte von Heimat der Wege informieren und auf der Stellwand die ersten Fotos vom Film-Set am Bahnhof Wakendorf betrachten. Wir legten bei dieser Präsentation die Schwerpunkte auf unser Hörspielprojekt Unter dem Milchwald und unser bereits laufendes Filmprojekt Abbrechen/Aufbrechen.
Für die Ende September beginnenden Aufnahmen zum Hörspiel suchten wir nach Sprecherinnen und Sprechern jeden Alters, und für eine Massenszene in unserem Film, die wir am Sonntag, den 14. September am Bahnhof Wakendorf drehten, kamen wir mit einigen Filmbegeisterten ins Gespräch.