Homepage - Über heimat der Wege - ProduktionsTagebuch und Stöbern im Archiv - Grussworte

 

Grusswort des Wereins für Jugend- und Kulturarbeit im Kreis Segeberg e.V.

„Patria est, ubicumque est bene (lat.) – wo immer es gut ist, dort ist meine Heimat.“

Diesem Zitat von Cicero nachgehend, hat der Verein für Jugend- und Kultur­arbeit im Kreis Segeberg e.V. versucht, insbesondere das Heimatverständnis junger Menschen in der Region Segeberg zu ergründen.

Dabei ist es um das subjektive Empfinden - über den geographischen Ort hinaus - gegangen.

Der in Deutschland problemhaft bis negativ besetzte Begriff sollte als kulturelle Selbstbeschreibung der Region vor dem Hintergrund der persönlichen Identität und Nähe neu und positiv im Sinne von Vertrautheit, von Sehnsucht, von Gefühlen, von Hoffnungen und Wünschen erlebt werden. Heimat wurde definiert als Nicht-Ort, als ein sich in ständiger Bewegung befindlicher subjektiver Prozess.

Der in der politischen und kulturellen Jugendbildung tätige Verein für Jugend- und Kulturarbeit mit seinen Einrichtungen Jugendbildungsstätte „Mühle“, Kreismusikschule Segeberg und Jugendzeltplatz Wittenborn hat mit diesem Projekt seine vielfältigen Angebote und Methoden interdisziplinär zusammengeführt, ergänzt und erweitert.

Die vorliegende Dokumentation zeigt in ihrer Zusammenstellung die vielfältigen Teilprojekte, deren jeweiliges Ziel es war, das Heimatempfinden durch Aufführungen und Ausstellungen sowie Installation künstlerisch auszudrücken.

Monika Heinold
1. Vorsitzende des Vereins für Jugend- und Kulturarbeit im Kreis Segeberg e.V.

Grusswort der LAG "Holsteins Herz"

Heimat der Wege — Wege der Heimat

Wege sind Netze. Wege werden täglich genutzt. Wege verbinden. Wege führen zu Orte, die es wieder zu entdecken gilt. Wege verbinden Freunde und Heimat. Wege sind Orte der Begegnung. Wege sind Teil der Heimat.

Das tägliche Erleben der Wege durch uns, die Art und Weise des Umgangs mit Weggefährten und Wegbekanntschaften sind Teil unserer Kultur. Ohne diese Kultur funktioniert kein Miteinander, kein Verständnis, keine Menschlichkeit und auch keine Weiterentwicklung.

Eine Gesellschaft, insbesondere wenn sie, wie heute, eine hohe Mobilität aufweist, benötigt kulturelle Impulse, kulturelle Auseinandersetzung und Mut, wenn sie die Zukunft meistern will.

Dies hat das Projekt Heimat der Wege hervorragend bewiesen.
Dafür danke ich den Akteuren und den Partnern des Projektes Heimat der Wege.

Hartwig Knoche
Regionalmanager der LAG „Holsteins Herz“